250.000 offene Stellen im Handwerk, 125.000 anstehende Betriebsnachfolgen in den nächsten fünf Jahren und eine Energiewende, die ohne Elektriker und SHK-Fachkräfte nicht stattfinden kann. Das deutsche Handwerk steht vor einer Personalkrise, die mit regionalen Mitteln allein nicht zu lösen ist.

Die gute Nachricht: Im Handwerk ist die Einstellung internationaler Fachkräfte besonders unkompliziert. Viele Handwerksberufe sind nicht reglementiert — das heißt, eine formale Berufsanerkennung ist für die abhängige Beschäftigung nicht zwingend. Und die Westbalkanregelung eröffnet einen schnellen Zugang für Fachkräfte aus Südosteuropa.

Welche Handwerksberufe sind besonders gefragt?

Die kritischsten Engpässe bestehen bei Elektrikern — der Zentralverband des Elektrohandwerks meldet über 96.000 offene Stellen. Im SHK-Bereich sind über 12.000 Stellen unbesetzt, mit einer Vakanzzeit von 246 Tagen. Deutschland braucht allein für die Wärmepumpen-Offensive bis 2030 rund 20.000 zusätzliche SHK-Fachkräfte. Auch Dachdecker, Fliesenleger, Maurer, Betonbauer und Rohrleitungsbauer gehören zu den am schwersten zu besetzenden Berufen.

Reglementiert oder nicht? Das entscheidet den Weg

Bei nicht-reglementierten Handwerksberufen — und das sind die meisten bei abhängiger Beschäftigung — kann die Fachkraft über die Erfahrungssäule eingestellt werden: mit zwei Jahren Berufserfahrung und einem im Herkunftsland anerkannten Abschluss, ohne deutsche Berufsanerkennung. Bei den 53 zulassungspflichtigen Handwerken der Anlage A ist eine Anerkennung nur für die Selbstständigkeit nötig, nicht für die Anstellung.

Die Westbalkanregelung — der schnelle Weg

Für Fachkräfte aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien gibt es die Westbalkanregelung: Sie erlaubt jede Beschäftigung unabhängig von der Qualifikation. Das Kontingent wurde 2024 auf 50.000 Zustimmungen pro Jahr verdoppelt — die Nachfrage übersteigt das Angebot trotzdem deutlich. 13 Prozent der über die Westbalkanregelung Beschäftigten arbeiten in Gastronomie und Hotellerie, ein erheblicher Anteil auch im Baugewerbe.

Deutschkenntnisse im Handwerk

Im Handwerk reicht in der Regel Deutsch auf Niveau B1. Für das Visum ist seit der Gesetzesreform kein Sprachnachweis mehr erforderlich — aber für die Praxis ist zumindest ein Grundniveau wichtig, insbesondere für die Arbeitssicherheit. Unsere hauseigene Sprachschule Education by PVPLUS bereitet Ihre zukünftigen Fachkräfte sprachlich vor — parallel zum Vermittlungsprozess, so dass bei Arbeitsantritt das nötige Niveau erreicht ist.

Der PersonalvermittlungPlus-Komplettservice für Handwerksbetriebe

Wir wissen, dass Handwerksbetriebe weder die Zeit noch die Kapazität haben, sich mit Aufenthaltsrecht, Anerkennungsstellen und Botschaftsterminen auseinanderzusetzen. Deshalb übernehmen wir alles: Kandidatensuche, Qualifikationsprüfung, Visum, Sprachkurs, Wohnungssuche, Familiennachzug und Integration. Sie führen ein Vorstellungsgespräch, Sie entscheiden — und einige Monate später steht eine qualifizierte Fachkraft in Ihrem Betrieb. Alles andere läuft im Hintergrund.

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