Die neue CDU/CSU-SPD-Koalition hat im Mai 2025 ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Für die Fachkräfteeinwanderung enthält er konkrete Vorhaben, die den Prozess für Arbeitgeber weiter vereinfachen sollen.

Work-and-Stay-Agentur

Die neue Regierung plant die Schaffung einer digitalen Work-and-Stay-Agentur unter Mitwirkung der Bundesagentur für Arbeit. Sie soll als einheitliche Ansprechpartnerin alle Prozesse der Erwerbsmigration bündeln — von der Visumsbeantragung über die Berufsanerkennung bis zur Integration. Eine zentrale IT-Plattform soll die verschiedenen Behörden vernetzen.

8-Wochen-Anerkennung

Ein ambitioniertes Ziel: Anerkennungsverfahren sollen künftig innerhalb von acht Wochen abgeschlossen werden. Aktuell liegt die durchschnittliche Bearbeitungszeit bei etwa drei Monaten. Eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe von Bund und Ländern soll die Beschleunigung umsetzen.

Was nicht kommt

Die von der CDU/CSU geforderte Öffnung der Zeitarbeit für ausländische Fachkräfte hat es nicht in den Koalitionsvertrag geschafft. Zeitarbeit mit Drittstaatsangehörigen bleibt grundsätzlich verboten — mit Ausnahmen für Inhaber einer Blauen Karte EU oder einer Niederlassungserlaubnis.

Unsere Einschätzung

Die Richtung stimmt: Schnellere Verfahren und weniger Bürokratie kommen Arbeitgebern direkt zugute. PersonalvermittlungPlus verfolgt die Umsetzung und passt seine Prozesse laufend an die aktuellen Rahmenbedingungen an.

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