Die Chancenkarte ist seit Juni 2024 der neueste Aufenthaltstitel im deutschen Einwanderungsrecht. Sie ermöglicht Fachkräften aus Drittstaaten erstmals, ohne Stellenangebot nach Deutschland einzureisen und vor Ort einen Job zu suchen. Für Arbeitgeber bedeutet das: Es gibt einen wachsenden Pool qualifizierter Fachkräfte, die bereits in Deutschland sind und sofort eingestellt werden können.

Wie funktioniert das Punktesystem?

Fachkräfte mit voller Berufsanerkennung erhalten die Chancenkarte ohne Punkte — sie brauchen nur einen gesicherten Lebensunterhalt. Alle anderen benötigen mindestens 6 Punkte. Punkte gibt es unter anderem für: Teilanerkennung einer Qualifikation (4 Punkte), Berufserfahrung von fünf oder mehr Jahren (3 Punkte), Deutsch auf B2 (3 Punkte), Qualifikation in einem Mangelberuf (1 Punkt) und Alter unter 35 (2 Punkte).

Erste Bilanz: Über 10.000 Visa im ersten Jahr

Im ersten Jahr seit Einführung wurden rund 10.148 Chancenkarten-Visa erteilt. Die Top-Nationalitäten sind Indien, China, Pakistan, Russland und Türkei. Die Zahlen liegen noch unter den Erwartungen — viele potenzielle Bewerber kennen die Chancenkarte noch nicht.

Was bedeutet das für Arbeitgeber?

Chancenkarten-Inhaber dürfen während der Suchphase bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten und eine zweiwöchige Probebeschäftigung absolvieren. Wenn Sie eine Chancenkarten-Inhaberin oder einen -Inhaber fest einstellen möchten, wechselt der Aufenthaltstitel auf einen regulären Erwerbstitel — und PersonalvermittlungPlus begleitet auch diesen Übergang.

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